Oft Geplänkel, viel Lärm um nichts und dann wurde doch noch gekickt und mit 2:1 gesiegt.

In einer ausgewogenen ersten Halbzeit gab es jetzt nicht wirklich viel zu sehen, nachdem Dominik Hackinger in der Minute 37 den Ball aus fünf Meter nicht unterbrachte, unser 21er Barbosa immer mehr neutralisiert wurde und der 7er von den OÖ, Nicolas Meister kein Glück im Abschuss hatte – warum konnte man den eigentich so schwer stillstellen? So tröpfelte der Kick dahin, die Sehnsucht nach Spritzer und Bier war groß und so ging es auch in die Pause. Es hatte den Anschein, dass die Strapazen der letzten Wochen noch in den Gliedern beider Mannschaften steckten.

Aus ist ein Kick erst nach 95 Minuten!

In der 2. Halbzeit nahm sich der GAK etwas mehr Herz, immer wieder der emsige 27er, Benjamin Rosenberger, das Ross im Verein, auch der Zündel von hinten weg immer auf Speed, und einmal mehr Hackinger, der durch präzises Passspiel mit der 16, Kozissnik auffällt, dieses Mal in den Strafraum spielt, und Marco Perchtold flach einnetzt. 1:0!

Die Messe war aber noch nicht gelesen, denn Schlussmann Patrick Haider musste sich in der 76. Minute anständig strecken, als der oberösterreichische Kapitän einmal anrauchte. Dann, leck fuck(!), aus einem Konter geschah noch das Unmögliche, in der 90. Minute (!) wieder der 7.er eben, Nicolas Meister ging mutterseelenalleine durch, legte für Florian Aigner auf, der sich für den Weg durch Haiders Beine entschloss. 1:1. Alles schien gelaufen, bis einmal mehr Hackinger für Rother die richtige Auflage machte. 2:1. Viel Lärm um nichts, aber der Sieg geht in Ordnung, Arbeitswille bis zur letzten Minute.

Ciao bella, bella ciao und olé, olé – per sempre rosso!

Martin G. Wanko