Nach drei verlorenen Spielen in Folge fährt man natürlich nicht mehr als Favorit zu den Dornbirnern, welche schwach in die Saison gestartet waren, von den letzten sechs Spielen aber drei gewonnen und nur eines verloren haben.

Ich habe mir in meiner Venezianischen Wohnung alles vorbereitet, um mir das Spiel gemütlich im TV anzuschauen. Davor hole ich mir mit einem Glas Bianco Frizzante und dem Blick aufs Meer die nötige Kraft und Ruhe. Denn ich weiß, dass es schwer wird im Westen.

Dennoch startet der GAK stark in die Partie und übernimmst sofort das Kommando. Schon in der 7. Minute spielt Bauer den Ball auf Hackinger, dieser verzieht allerdings aus wenigen Metern.

Oida! Die erste Halbzeit war nicht anzuschauen, ein GAK 1902, der scheinbar nicht wollte. Die Burschen wirkten müde und ideenlos und überließen den Innsbruckern das Spiel. In der zweiten Halbzeit konnte ein 0:2 nicht mehr wettgemacht werden. Ein 1:2 und ein Cup-Aus sind die Konsequenzen.

Also, wie nennt man das, wenn zwei Mannschaften ein Match nicht gleich auf Touren bringen? Sie zeigen Respekt voreinander. Das tun der GAK und die Austria Klagenfurt, und so kommt kein Feuer auf, doch halt - nur zunächst, denn was sich allein in den ersten fünf Minuten abspielt, ist absolut berichtenswert.